Neuigkeiten und Aktuelles in 2026


 

Gutacher wandern im wilden Lechtal

 

 

Vom Samstag, 18. Juli 2026 bis zum Mittwoch, 22. Juli 2026 wanderte eine Gruppe mit 9 Wanderern des Schwarzwaldverein Gutach auf den Bergen nördlich und südlich des Lechtals in Österreich.

Bereits zum sechsten Mal führte Wander- und Alpinführer Christian Ostgathe seine Gäste ins wunderschöne obere Lechtal rund um den Schönauer Hof. Längst hat sich das Hotel als qualifizierter Ausgangspunkt für das Wanderevent etabliert und so kamen die Gäste auch dieses Mal wieder in den Genuss der typischen österreichischen Spezialitäten und dem kleinen aber feinen Wellnessbereich.

Doch natürlich wurde auch gewandert. Bereits am Anreisetag erkundete man über den Jochweg und die Holzgauer Hängebrücke das Höhenbachtal und kehrte zur Begrüßung ins Cafe Uta an den „Simms“ Wasserfällen ein. Über den Schiggen ging es dann dem Lechweg folgend wieder zurück ins Hotel. Der folgende Tag sollte laut sämtlicher Prognosen völlig verregnet starten und es war fraglich ob man überhaupt am Berg wandern konnte. Doch als man am Lechtaler Hexenkessel den letzten Schauer abwartete und anschließend zur Sonnalm mit der Bergbahn hinauf fuhr, zogen die Wolken plötzlich ab und der blaue Himmel erstrahlte. So konnte die Gruppe in die Bergtour über den Alpenrosensteig zur Bernhardseckhütte starten. Auf 1803 m Höhe genoss man eine zünftige Brotzeit bevor man über die Gilbler Alm steil nach Elbigenalp abstieg. Mit dem Wandertaxi gelangten die Wanderer wieder zurück zum Hotel. An Tag drei sollte es auf die Grenzgänger Route gehen. Mit dem Bus fuhr man nach Lechleiten um von dort steile 520 Höhenmeter auf zu steigen. Über die alte Zollhütte gelangte man zum berühmten Grenzstein Nr. 147, dem südlichsten Punkt Deutschlands am Haldenwanger Eck. Von dort hatte man eine tolle Aussicht ins obere Lechtal und auf Warth am Arlberg. Nun stieg man auf die deutsche Seite ab und kurz darauf reichte der weite Blick ins Tal des Einödsbach in Oberstdorf. Über den Koblat stieg man weiter in Richtung Westen auf und ab um dann kurz vorm Gemstelpass einen wunderbaren Ausblick ins Kleinwalsertal genießen zu können. Nach dem Pass erstrahlte der Widdersteingipfel in der Sonne und an dessem Fuße kehrte die Gruppe in die Widdersteinhütte ein um sich zu stärken. Nach einem kurzen aber steilen Abstieg nach Hochkrumbach, fuhr man mit dem Wanderbus wieder zurück nach Schönau. Am Abend wurde das gemeinsam erlebte mit einem wunderbaren 5 Gänge Menü gefeiert und man freute sich auf den letzten Wandertag. Dieser führte die Gruppe nun nach Gramais, der kleinsten Gemeinde Österreichs. Von dort wollte man über einen jahrhunderte alten Pass am Sattele, ins benachbarte Bschlaber Tal wechseln. Doch hier zeigte sich einmal mehr, was der Klimawandel in den Bergen bewirkt. Kurz vorm höchsten Punkt am Sattele auf 2089 m, versperrte eine Mure samt Geröllfeld den Wanderern den Weg. Dieser war auf einer Länge von knapp 100m komplett verschüttet. Und so kraxelte man auf allen Vieren an der Geröllhalde vorbei und erreichte mit etwas Verspätung den Talübergang. Die Mühe wurde aber mit einer atemberaubenden Fernsicht belohnt. Tajaspitze, Holzgauer Wetterspitze, Zugspitze waren nur einige der zahlreichen Gipfel die im Sonnenlicht erstrahlten.

Der anschließende Abstieg nach Boden gestaltete sich aber noch schwieriger als der Aufstieg. Dort hatten ganze vier Murenabgänge den oberen Teil des Weges auf einer Länge von fast zwei Kilometern komplett zerstört. Eine Herausforderung für den Wanderführer der aber einen sicheren Weg durch die natürliche Barriere fand und kurz darauf wurden die Strapazen mit der Sichtung gleich einer ganzen Herde von Gemsen belohnt. Blitzschnell und geschickt kletterten die Tiere in die Steilwand hinein und machten den Wanderern so Platz um weiter ins Tal ab zu steigen. Fast pünktlich auf die Minute erreichte man den Bus und man fuhr über Elmen wieder nach Schönau zurück. Am Abend bedankte sich Rita Schillinger im Namen der Gruppe beim Wanderführer Christian Ostgathe für die tolle Organisation und die wunderschönen Touren. Mit spektakulären Panoramen, erlebnisreichen Touren und tollen Eindrücken im Gepäck, fuhren neun gut gelaunte Wanderer am letzten Tag wieder gen Heimat zurück.

Über die Alpen – zu Fuss

 

 

 

Am Samstag, 4. Juli 2026 startete eine achtköpfige Gruppe bestehend aus Schwarzwäldern und Münsterländern in ein großes Wanderabenteuer. Zu Fuß ging es in acht Tagen vom Tegernsee in Deutschland nach Sterzing in Italien.

 

Insgesamt galt es 111,1 km Strecke und 4667 Höhenmeter zu bewältigen. Die Führung der Gruppe übernahm der Heidener Wanderführer Christian Ostgathe, der neben seiner normalen Wanderführerausbildung, im Jahr 2021 auch eine Ausbildung für alpine Bergpfade gemacht hat und 2019 bereits über den E5 von Oberstdorf nach Meran gewandert ist.

 

Schon der Start verlief vielversprechend. Nachdem man in Marienstein bei Gmund das Gepäck in einen bereit gestellten Anhänger verstaut hatte, lief die Gruppe bei traumhaftem Wetter mit viel Sonne und frischer Luft in Richtung Tegernsee. Nach 15 Kilometern kehrte man im bekannten „Braustüberl“ ein und gelangte per Schiff zum Hotel nach Bad Wiessee.

 

Am zweiten Tag starteten die Wanderer in Wildbad-Kreuth in die erste Bergetappe. Es galt 963 Höhenmeter Anstieg zu bewältigen um zur auf 1563m Höhe gelegenen Blaubergalm zu gelangen. Doch die Hitze und die Anstrengungen erforderten hier bereits höchste Konzentration und Fitness. Es zeigte sich einmal mehr, dass eine Alpenüberquerung eben kein Spaziergang ist, sondern eine anstrengende Mehrtageswanderung die einem alles abverlangt. Und so musste der Wanderführer am vierten Tag eine schwere Entscheidung treffen und einen Teilnehmer aus gesundheitlichen Gründen aus der Tour herausnehmen.

 

Tags zuvor lief man aber noch gemeinsam von Achenkirch bis Fügen über den wunderschönen alpinen Mariensteig entlang des Achensees, vorbei an der Gaisalm bis Pertisau. Die typischen österreichischen Spezialitäten wie Kaiserschmarren, Apfelstrudel und Kaaspressknödelsuppe durften natürlich auch nicht fehlen.

Ab Tag vier ging es ins Hochgebirge. Über die Spieljochbahn gelangte man auf knapp 2000m Höhe und man wanderte nun über viele schöne Höhenwege über die Gartalm bis hin nach Hochfügen. Von dort aus folgte dann an Tag fünf ein zäher und langer Anstieg mit 912 Höhenmetern hinauf zum Sidanjoch (2127m). Die Anstrengungen wurden auf dem Grat aber mit einem atemberaubenden Ausblick auf den Zillertaler Alpenhauptkamm und den Tuxer Alpen entschädigt. In der auf 2124 m Höhe gelegenen Rastkogelhütte kehrte man zum Mittag ein und stieg rechtzeitig vor dem herannahenden Regen über den Melchboden (2000 m) wieder ins Zillertal nach Aschau ab. Am sechsten Tag folgte dann die Königsetappe über den Alpenhauptkamm nach Italien. Die Tour begann am Schlegeisspeicher See vor einer beeindruckenden Kulisse des Gletschers. Es begann ein langer Aufstieg über den Zamser Grund und der Lavitzalm hinauf zum Pfitscher Joch und der Grenze zwischen Österreich und Italien. Am höchsten Punkt der Tour, auf 2276 m Höhe kehrte man gemeinsam ins Pfitscher Joch Haus ein und stieg anschließend durch Bergwiesen voller Arnika und Knabenkraut nach St. Jakob in Südtirol ab. Am Abend wurde im Hotel Dorfwirt groß gefeiert um dann am nächsten Tag ins große Finale zum Einmarsch nach Sterzing zu starten. Doch die schwüle Hitze forderte ihren Tribut und bereits nach 11 von 20 Kilometern mussten 3 Teilnehmer die Etappe abbrechen und fuhren mit dem Bus bis ins Ziel. Die verbliebenen vier liefen über den Laimbruchhof, den Gemeinden Wiesen und Flains dem Ziel entgegen und so kamen Sie freudestrahlend und erleichtert auf dem Marktplatz an. Dort wurden Sie bereits von dem Rest der Gruppe empfangen und gemeinsam feierte man in „Sterzings guter Stube“ die erfolgreiche Alpenüberquerung. Gekrönt wurde die Leistung am Abend mit einem 7Gänge Festmenü und der Übergabe der Urkunden. Und so fuhren sieben tapfere Alpenüberquerer gut gelaunt und mit vielen schönen Erinnerungen wieder zurück ins Münsterland und den Schwarzwald.

Die zwei Burgen Wanderung in Lüdunghausen

 

Am vergangenen Freitag, 29. Mai 2026 fand die zweite Feierabendwanderung in diesem Jahr statt.

Die Vorzeichen standen schlecht, das diese in einem normalen Rahmen stattfinden würde, da zahlreiche Wetterdienste im Vorfeld bereits vor Unwettern und Starkregen mit Hagel warnten.

Und somit entschied Wanderführer Christian nach eingehender Prüfung der letzen Prognosen sich kurzfristig dazu, die Tour um eine Stunde nach vorn zu schieben. Ein taktischer Schachzug der sich im Nachhinein als absoluter Volltreffer erwies. Denn mit einer Punktlandung vor dem herannahenden Gewitter fand diese Wanderung bei bestem Wetter zur vollsten Zufriedenheit der Teilnehmer statt. Aber der Reihe nach - am Startpunkt angelangt machte sich die Gruppe wanderfertig und kurze Zeit später befand man sich bereits auf dem Burgenpad. Vorbei ging es an der historischen Burg Lüdinghausen, die heute u.a. die VHS beherbergt, und einem tollen und nachhaltigem Bürgerwaldprojekt in Richtung Gronenbach. Durch viel schattigen Wald verlief der Weg parallel zum Bach und die Libellen tanzten in den Strahlen der Sonne. An einer Engstelle vor der Hütte der Pfadfinder musste die Gruppe Teamwork beweisen und über einen Bach übersetzen. Mit viel Engagement der Wanderer unter der Anleitung vom Wanderfüher wurde die Herausforderung gemeistert und sodann mit einem tollen "Wander Tapas Menü" vor der Hütte im Wald belohnt. Kulinarisch blieben "fast" keine Wünsche offen und alle genossen die kleinen Köstlichkeiten. 

Nach der leckeren Pause räumte man den Rastplatz ordentlich auf und machte sich weiter auf dem Weg in Richtung Dinkelhof. Dort kehrte man für eine kurze Erfrischungspause ein. Bei netten Gesprächen liessen es sich die Wanderer u.a. beim kühlen Radler oder einem leckeren Kaffee gut gehen. Und auch die Tiere, die hier zu bestaunen waren genossen die wärmende Sonne. Weiter ging es nun in Richtung Kanickeldamm und der Mühlenstever Aue zurück zur Burg Vischering. Diese wurde zwecks Fotoshooting einmal komplett umrundet und Wanderführer Christian Ostgathe erklärte kurz, was es mit dem Namen "Droste zu Vischering" und den vielen umliegenden Teichen so auf sich hat. Nach dem obligatorischen Guppenbild vor der Burg gelangte die Gruppe dann wieder durch den Steverpark zurück zur Burg Lüdinghausen. Dort verabschiedete man sich dann um in Fahrgemeinschaften den Heimweg vor dem herannahenden Unwetter an zu treten. Eine wunderschöne Wanderung in den Feierabend die "Just in Time" zu einem tollen Erlebnis für alle wurde. Nochmals vielen Dank an alle Teilnehmer für diese schöne Tour.

Mammutmarsch in Duisburg

 

 Direkt zu Beginn der Sommersaison mal einen 30 Kilometer Marsch als Warm Up?

 

Kann man mal machen, dachte sich auch Christian, und so ging es am Samstag, 25.April 2026 durch die urban Landschaft der Stadt Duisburg.

In einem Zick Zack Parcours beginnend in der Stadt am idyllischen Binnenhafen mit z.B. Küppersmühle, liefen die Mammuts gen Norden um dann nach Westen entlang Europas größtem Binnenhafen, ab zu biegen.

In Ruhrort am Rheinhafen angekommen, streifte man die Horst-Schimanski Gasse in der zu Ehren des ehemaligen Tatort Kommissars eine Büste aufgestellt worden ist.

Kurz darauf die erste Pause mit Kaffee und belegten Broten. Es folgte ein 10 Kilometer langer Weg bei strahlendem Sonnenschein direkt am Rheinufer entlang. Hinter der Autobahn Brücke der A 42 tauchten die Läufer dann in die Kulissen der Schwerindustrie ein. Quasi bur eine handbreit entfernt führte der Weg vorbei am Stahlwalzwerk, einer Kokerei in der alle 5 Minuten Koks gelöscht wurde und natürlich den Hochöfen, in denen der Stahl produziert wird. Sehr beeindruckend und mystisch zugleich. Nach einem leckeren Hotdog mit Gemüse und Ei und natürlich Kaffee, gelangte man über viele Brücken und Tunnel wieder zurück zum Lanfschaftspark Nord. Besonders war dabei die Tunnelführung im Stahlwerk. Oben liefen die glühend heissen Stahlbrammen über die Bänder und unten drunter die Wanderer in Richtung Ziel. Nach 5 Stunden und 11 Minuten reiner Gehzeit mit einem Durchschnitt von 5,79km/h endete ein toller Tag im ehemaligen Stahlwerk des Landschaftsparks Nord. Das Radler im Anschluß war einfach herrlich und viele tausend Mammuts sassen noch gemütlich beisammen um von Ihren Erlebnissen zu erzählen.  

Naturwandeling in der "Bekendelle"

 

Am vergangenen Freitag, 24. April 2026 führte Wanderführer Christian Ostgathe die erste Gruppe auf der Feierabendwanderung zu unseren Nachbarn in die Niederlande.

Dabei wanderten die insgesamt 22 Teilnehmer im Achterhoek im Naturschutzgebiet "Bekendelle". Eine von sehr wenigen Sumpfwaldlandschaften in Holland.

Die besondere Konstellation von Trocken- und Sumpfwald bilder die Grundlage für eine Vielzahl von speziellen Tier- und Pflanzenarten. So konnte man die Gebirgsstelze beaobachten oder auch dem Ruf des Schwarzspechtes lauschen.

Das Scharbockskraut und die Dotterblumen boten zugleich ein farbenreiches Spiel am Wegesrand. Mitten im Wald ging es über urige Pfade immer an der Schlinge entlang. 

Nach etwa einer Stunde Fussweg kehrte die Gruppe dann im Landgoed Kruisselbrink ein, wo die Gastgeber schon mit Kaffee, Tee und leckerem Apfelkuchen auf die Wanderer warteten. Der ein oder andere nutzte die Gelegenheit um sich noch einige regionale Spezialitäten fürs Wochenende zu besorgen. Derweil genoss man die wärmende Sonne auf der bereit gestellten und dekorierten Wiesenterasse. Gut gestärkt folgte man den Weg durch die Landschaft des Achterhoek. Am Rande eines Feldes entlang einer Wallhecke liess sich ein Rotmilan bei seinem akrobatischen Flugmanövern beobachten. Bäuerliche gut gepflegte kleine Katen wechselten sich mit schonen wilden Waldparzellen ab und beim Weg zurück in die Bekendelle fand sich auch noch eine wunderschöne typische holländische Windmühle im Masstab 1:5 die alle Wanderer als schönes Fotomotiv festhielten. Zum Abschluß ging es dann über Waldpfade zur alten Wassermühle Berenshot. Dort verabschiedete sich die Gruppe und alle traten den Heimweg in ein entspanntes Wochenende an. 

Schwarzwaldverein Gutach wandert auf Paradiestour…

 

Am vergangenen Sonntag, 29.März 2026 wanderte eine Gruppe des Schwarzwaldverein Gutach unter der Führung von Christian Ostgathe über eine naturkundliche Route, durch das wildromantische Tal der Schlichem.

Nach der gemeinsamen Anreise in Fahrgemeinschaften startete man am Parkplatz in Epfendorf in die paradiesische Wanderung. Schon nach den ersten Metern über die weit ausgedehnten mageren Mähwiesen, zeigte sich was für eine einzigartige Naturschönheit das Tal, welches auch zum Schutzverbund „Natura 2000“ gehört, bietet. So eine kleinräumige Vielfalt an verschiedensten Lebensräumen findet man nicht oft in Baden-Württemberg, und daher konnte man verschiedenste Pflanzen und Tier/Insekten Konstellationen bewundern.

Immer an der Seite, das Plätschern der wildromantischen Schlichem mit Ihrem Artenreichtum. Nach einem kurzen Aufstieg zur Burgruine Urslingen nutzte die Gruppe auf dem Plateau des ehemaligen Burgturmes die Gelegenheit zu einer gemeinsamen Vesperpause. Dabei lauschten Sie den Erläuterungen vom Wanderführer, über die Entstehung der Klamm und des Tals und Ihrer besonderen 240 Millionen Jahre alten geologischen Geschichte.

Die Hauptbestandteile dieser durch den Muschelkalk geprägten Landschaft bilden dabei Meeresfossilien und Ablagerungen aus dem vorzeitlichen Tehthys Meer, die durch die Einwirkung der jahrmillionen langen Erosion durch Wind, Wasser und Luft Ihren besonderen Mineraliencocktail im Schlichemtal hinterlassen hat. Dadurch und durch die kultivierende Arbeit des Menschen entstanden die verschiedenen Naturräume wie blumenbunte Mähwiesen, Kalk- und Magerflächen, offene Kalkfelsen und Steinhalden, Wacholderheiden, Block- und Schluchtenwälder sowie naturnahe Fliessgewässer.

Auch die einstigen Herzöge von Urslingen wussten um diese besondere Lage und bauten Ihre Burg auf den Umlaufberg der Schlichem. Leider währte die Blütezeit des Herzogtums nur kurz, denn schon im 15.Jahrhundert verfiel die Burg zur Ruine, deren Zustand sich nach kleineren Rekonstruktionsarbeiten heute den Wanderern zeigt.

Nach der Pause durchquerte man die Schlichemklamm. Der von Felsen eingesäumte Fluss, der durch die Erosion des Wassers auf den Muschelkalk, immer wieder ein wenig seinen Verlauf ändert, zeigte sich durch die herabhängenden toten bemoosten Baumstämme und den Wasserkaskaden als wildes Naturschauspiel. Von diesen Eindrücken begeistert wanderte die Gruppe anschließend über den Höhenweg mit Zollernalbblick zurück bis zum Kapfkreuz. Von dort bot sich abschließend ein schöner Ausblick über das Neckartal bei Epfendorf sowie des Mündungsgebietes der Schlichem. Eine kurze Einkehr im urigen Cafe Tante Liese in Harthausen rundete diesen tollen Wandertag im „Paradies“ ab und man kehrte gut erholt zurück nach Gutach.

Saisonauftakt Wanderung "Mythos Wald"

 

Am Samstag, 21. März 2026 startete Wanderführer Christian in die neue Wandersaison. Die Tour, zu der er insgesamt 18 Teilnehmer begrüßen dürfte, hatte er bewusst so geplant, das man zu der tags zuvor eröffneten neuen Ausstellung im Oberhausener Gasometer zu Fuß wanderte. 

Unter dem Motto "Mythos Wald" beeindruckte die Teilnehmer neben den zahlreichen tollen großformatigen Bildern und Fotos, die einzigartige Lichtillumination des großen Baumes.

Durch projezierte LED Technik im 3D Verfahren wurden so unterschiedliche Stimmungen eines Baumes sowie dessen Nähstoffkreisläufe dargestellt.

Doch auch abseits des Gasometers gab es für die Wandergruppe schönes zu entdecken. Vor allem wie grün der einst so graue Pütt mittlerweile ist. Mit den Autos fuhr man bis Bottrop-Fuhlenbrock. Von dort gelangte man über eine alte Zechenbahntrasse, der Jacobibahn, zum Gelände der gleichnamigen ehemaligen Schachtanlage. Bis 1974 wurde aus der Zeche Jacobi Kohle gefördert und bis in die 80er Jahre dort auch verkokst. Als sich die Großindustrie zurück zog, hinterließ Sie neben Schutt und Trümmern auch jede Menge verseuchten Boden. Die Fläche wurde versiegelt, das Oberflächenwasser bis heute drainiert und mit Aktivkohlefiltern gereinigt.

Heute findet sich an dem Standort der Pott Golf Platz, eine öffentliche 18 Loch Golfanlage inmitten von Oberhausen.

Auf dem weiteren Weg wurde der Olga Park durchquert und auch dort befinden sich noch Reste eines alten Bergwerkes. Auf Zeche Osterfeld endete 1992 die Kohlenförderung doch das Fördergerüst von Schacht 4 und die markante achteckige Kohlenhalle sind noch gut sichbare Relikte aus dieser Zeit. Heute findet sich an dem Standort eine neue Siedlung und eben der OLGA Park, das Gelände der Landesgartenschau von 1999. Also auch dort holt sich die grüne Natur mit ein bischen menschlicher Unterstützung die Landschaft zurück. 

Das schöne Wetter lud ebenfalls zu einem Besuch auf dem Dach des Gasometers ein. Dort bot sich allen ein toller Blick in alle Richtungen. Zum Ausklang wurde dann gemeinsam noch im LandGericht eingekehrt. Dort liessen alle den wunderschönen Tag bei einem guten Essen und leckeren Getränken ausklingen. Ein Saisonauftakt nach Mass also...

Berichte aus dem Jahr 2025...

Download
Schloß, Tiere und Wald...
Goldener Herbst zum Saisonfinale.pdf
Adobe Acrobat Dokument 5.4 MB
Download
Durch den Liesner Wald...
Durch den Liesner Wald.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.5 MB
Download
Tagestour ins Dreiländereck...
Wanderung im Dreiländereck.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.2 MB
Download
Als Wanderführer fit halten - Nachtmammutmarsch...
Als Wanderführer fit halten.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.9 MB
Download
Zu Besuch bei Steinbock,Gams und Co...
Zu Besuch bei Steinbock.pdf
Adobe Acrobat Dokument 17.6 MB
Download
Dem Biber auf der Spur...
Dem Biber auf der Spur.pdf
Adobe Acrobat Dokument 7.7 MB
Download
Rad und Kultur Tour 2025...
Rad und Kultur Tour 2025.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.9 MB
Download
Über den Schaddenpad ins Veen...
Über den Schaddenpad ins Veen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.8 MB
Download
Durch den Wald der Testerberge...
Durch den Wald in den Testerbergen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 854.5 KB
Download
Durch des Herzog´s Gärten und Wälder...
Durch des Herzog.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.7 MB
Download
Rehkitzsaison 2025...
Rehkitzsaison 2025.pdf
Adobe Acrobat Dokument 221.3 KB
Download
WDR 4 Radiobeitrag vom 6. April 2025 - Sendung Wunderschön
WDR 4 Wunderschön 6.4. Wandern mit Ostg
MP3 Audio Datei 8.1 MB
Download
Fleissigste Wanderer 2024...
Fleißigste Wanderer in 2024 ausgezeichne
Adobe Acrobat Dokument 2.1 MB

Berichte aus dem Jahr 2024...

Download
Von Granat bis nach Lüesom...
Toller Saisonabschluss im goldenen Oktob
Adobe Acrobat Dokument 4.7 MB
Download
mit der Försterin durch den Plenterwald
Wanderung im Plenterwald.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.6 MB
Download
Vom schwarzen Wasser zum Schloß
Vom schwarzen Wasser zum Schloß.pdf
Adobe Acrobat Dokument 5.4 MB
Download
Bericht Borkener Zeitung - vom schwarzen Wasser zum Schloss
Ausführlicher Zeitungsbericht zu meinen Feierabendwanderungen in der lokalen Presse.
Vielen Dank dafür an Frau Morgenbrod
2024-09-07_BZ wandern mit Ostgathe.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.8 MB
Download
Schwarzwaldverein wandert im Lechtal
Fotobericht zur Tour 2024
Schwarzwaldverein wandert im Lechtal.pdf
Adobe Acrobat Dokument 16.7 MB
Download
Kombitour - Rad und Wandern
Zusatzinfo Rad und Wandern 2024.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.6 MB
Download
Durch die Aue hinauf zur Burg
Durch die Aue hinauf zur Burg.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.7 MB
Download
Beitrag zum Naturschutz - Rehkitzrettung
Mein Beitrag zum Naturschutz.pdf
Adobe Acrobat Dokument 480.7 KB
Download
Zwischen Stever und Lippe
Zwischen stever udn Lippe.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.7 MB
Download
Wanderführertreffen 2024 auf der Höri
Wanderführer trafen sich am Bodensee.pdf
Adobe Acrobat Dokument 12.2 MB

TV Beitrag im WDR Fernsehen

 

Nachdem wir Mitte März im Wald bei Lembeck/Reken mit dem Kamerateam unterwegs waren, wurde nun am vergangenen Donnerstag, 17.04.2024 im WDR Fernsehen in der Lokalzeit Münsterland ausgestrahlt...

 

Mein Dank geht nochmal an alle Akteure und Mitwanderer und natürlich ans Kamerateam um Dennis Burk.

 

Der Bericht ist wirklich sehr schön geworden. 

Download
Auf Hüttentour bei den Tannenriesen
Auf Hüttentour bei den Tannenriesen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 8.7 MB
Download
Bericht zur TV Sonderwanderung in der Hohen Mark
TV Sonderwanderung in der Hohen Mark.pdf
Adobe Acrobat Dokument 6.0 MB
Download
Sonniger Auftakt in die Wandersaison 2024
Sonniger Auftakt In die Wandersaison.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.9 MB

Berichte aus dem Jahr 2023...


Download
Toller Abschluss der Wandersaison
Toller Abschluss der Wandersaison.pdf
Adobe Acrobat Dokument 613.9 KB
Download
Zwischen Stever und Lippe
Zwischen Stever und Lippe.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.8 MB
Download
Über die Hirschkäferroute ins Moor
Über die Hirschkäferroute ins Moor.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB
Download
Durch den Kölnischen Wald
Durch den köllnischen Wald.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.7 MB
Download
Erste Hilfe Outdoor - Spezial Lehrgang
Erste Hilfe Outdoor Spezial.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.0 MB
Download
Bericht zum Alpinlehrgang Sommer+Winter 2023
Gutacher Wanderführer absolviert Alpinle
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB
Download
Wandern bei unseren Nachbarn...
Wandern bei unseren Nachbarn.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.1 MB
Download
Über die Höhe in den Einbach...
Über die Höhe in den Einbach.pdf
Adobe Acrobat Dokument 849.6 KB
Download
Kombitour - mit dem Rad zum Wandern...
Kombitour 2023.pdf
Adobe Acrobat Dokument 925.8 KB
Download
Bericht zur Lechtal Wanderung vom Schwarzwaldverein Gutach
Schwarzwaldverein Gutach wandert im Lech
Adobe Acrobat Dokument 871.8 KB
Download
Ins Venn zwischen Niederrhein und Münsterland
Bericht 1. Feierabendtour.pdf
Adobe Acrobat Dokument 813.4 KB
Download
Auf dem Waldpfad durch das Groppertal...
Idyllische Wanderung ins Groppertal.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.8 MB
Download
Wanderung im Dämmerwald
Zum Saisonauftakt in den Dämmerwald.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.5 MB
Download
Bericht Winterlehrgang "alpine" Pfade 2023
Winterlehrgang Alpine Pfade 2023.pdf
Adobe Acrobat Dokument 660.4 KB

Berichte aus dem Jahr 2022...


Download
Auf ins Abenteuer Hohe Mark...
Auf ins Abenteuer Hohe Mark.pdf
Adobe Acrobat Dokument 719.8 KB
Download
Wanderung über die europäische Wasserscheide
Schwarzwaldverein wandert über die Wasse
Adobe Acrobat Dokument 2.2 MB
Download
Streifzug durch den Haard Wood Forrest
Streifzug durch die Haard.pdf
Adobe Acrobat Dokument 558.1 KB
Download
Wanderung - Wald, Wasser, Heide...witzka!
Wald, Wasser, Heidewitzka.pdf
Adobe Acrobat Dokument 971.0 KB
Download
Nationalparktour vom Schwarzwaldverein Gutach
Schwarzwaldverein Gutach besucht den Nat
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB
Download
Wandern ohne Hindernisse - Inklusive Wanderung beim Schwarzwaldverein Gutach
Schwarzwaldverein wandert ohne Hindernis
Adobe Acrobat Dokument 430.5 KB
Download
Sommer Kombi Spezial Tour
Sommer Kombi Spezial Tour.pdf
Adobe Acrobat Dokument 665.6 KB
Download
Lechtal Alpentour mit dem Schwarzwaldverein Gutach
Schwarzwaldverein wandert im Naturpark L
Adobe Acrobat Dokument 598.3 KB
Download
Baumberge - After Work Tour
Baumberge - After Work Tour.pdf
Adobe Acrobat Dokument 843.2 KB
Download
Osterwanderung mit dem Schwarzwaldverein Gutach
Osterwanderung des Schwarzwaldverein.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1'008.0 KB
Download
Ranger Fortbildung für Nationalpark Schwarzwald
Zusatzausbildung für Nationalpark Führun
Adobe Acrobat Dokument 285.6 KB
Download
Wanderführertreffen 2022 in Bad Teinach/Zavelstein
Wanderführertreffen 2022.pdf
Adobe Acrobat Dokument 506.6 KB
Download
Neue Seen über der Kohle...
2. Feierabendwanderung neue Seen über de
Adobe Acrobat Dokument 538.3 KB
Download
Saisonauftakt Wanderung 2022
Zum Saisonauftakt gab es Bilderbuch Wett
Adobe Acrobat Dokument 774.6 KB